ImagiNation

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introducing ole olsson

29 Oktober 2006

>>>ich liebe den moment in dem man fällt

1 monat ist eigentlich keine grosse zeitspanne...wenn man allerdings vor einem monat aus der schweizer provinz in die deutsche grossstadt gezogen ist, kann sich so ein monat schon etwas länger hinziehen.

da sind erstmal die banalen dinge des alltags: wie komme ich mit welcher u-bahn zur arbeit? was kostet mich der spass? woher kriege ich ein spannbettlaken in der grösse 120x90? oder eben die etwas mühsameren: wie richte ich meine wohnung ein? ab wann geht die heizung? wieso braucht alice so lange, um dsl zu freizuschalten?

nun: es hat sich alles irgendwie ergeben - etwas chaotisch, teilweise etwas überbordend. aber hauptsache ist, dass ich jetzt erstmal hier bin. mein job ist, was ich wollte, die leute sind nett. berlin ist nicht wesentlich anders als ich es erwartet hatte und: es passt.

etwas von schönsten und gewöhnungsbedürftigsten war aber, mich wieder an die freien samstage zu gewöhnen. freitags ausgehen? lag ein jahr nicht drin. freitags und samstags ausgehen, jetzt? habs versucht, ist zu viel. also: freitag gemütlich, samstag berghain, sonntag irgendwie erholen von der woche.

irgendwie gefällt mir dieser eintrag jetzt nicht so wirklich, aber scheissegal, es ist nunmal sonntag und da sollte man die erwartungen an mich und alles andere nicht allzu hoch stecken - dann klappts auch mit der waschmaschine!

in diesem sinne: monat 1 durch, 11 warten - und ich will sie!